Go to Top

Moleskine – Markenführung im Dialog mit dem Kunden

PROJEKTBESCHREIBUNG

Intermediate Examination, Nebenthema

Entgegen jedem technischen Fortschritts, hat ein kleines schwarzes –beinahe unscheinbares – Notizbuch es geschafft, einen regelrechten Objektkult auszulösen. Neben iPhone, BlackBerry und mp3-Player ist das Notizbuch in nahezu jeder Tasche von Personen aus der Kreativ-Branche zu finden. Im passenden Moment wird es gezückt, um wichtige Gedanken, inspirierende Eindrücke, schemenhafte Scribbles oder Kochrezepte in ästhetisch intellektueller Anmutung niederzuschreiben.

Moleskine® ist mehr als ein Produkt – Moleskine® ist ein Statement und ein Lebensgefühl. Doch wie kann eine schwarze, kostengünstig produzierte Kladde dieses Wertgefühl vermitteln? Die Antwort auf diese Frage ist eine ausgeklügelte Marketingstrategie, mit welcher ich mich in meiner Zwischenprüfung auseinandergesetzt habe.

Chatwin, Hemmingway, Picasso, van Gogh… sollen bereits diesem Prestigeobjekt verfallen sein, gelten nunmehr als Botschafter des wiederbelebten Markenbewusstseins. Nunmehr weiß jeder, dass sich hinter dieser romantischen Vorstellung lediglich eine Verkaufskonzept verbirgt, doch es sind nunmehr die Konsumenten, welche den Mythos Moleskine® aufrecht erhalten… wollen. Welche Umstände tragen zu einer derartigen Identifikation des Objektes Notizbuch bei? Welche Assoziationen verbergen sich hinter den linierten, karierten und blanko Seiten?

 

 

PROJEKTBETREUUNG

Köln International School of Design
Prof. Paolo Tumminelli