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Darmkrebs – Servicekonzepte für die Vorsorge

PROJEKTBESCHREIBUNG

Darmkrebs – eine der heimtückischsten Krebserkrankungen überhaupt. Meist entsteht er aus gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut (sogenannte Polypen). Ehe diese sich zu bösartigen Darmtumoren entwickeln, vergehen meist 6 bis 10 Jahre, in denen man schmerz- und beschwerdefrei lebt. Treten dann eindeutige Symptome auf, ist es für eine Heilung  meist zu spät. Jährlich erkranken in Deutschland rund 73.000 Menschen an Darmkrebs, ca. 27.000 Menschen sterben daran. Eine Zahl, die scheinbar leicht verändert werden könnte, da gerade in Deutschland etliche Maßnahmen zur Früherkennung angeboten werden. Allerdings gehen von den Personen aus der Hauptrisikogruppe (im Alter zwischen 55 und 70 Jahren) gerade nur sieben Prozent zu einer vorbeugenden Darmspiegelung.

Doch welche Umstände führen dazu, dass an den Angeboten an Vorsorgeuntersuchungen nur selten und ungern teilgenommen wird? Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es und wie werden diese seitens der betreffenden Zielgruppe wahrgenommen? Und wie kann durch die Gestaltung von Services die Beteiligungsrate an den angebotenen Vorsorgemaßnahmen gesteigert und Patienten in der Phase bis zur eigentlichen Untersuchung unterstützt werden?

Mit diesen Fragestellungen habe ich mich im Rahmen meiner Bachelor-Zwischenprüfung beschäftigt und in Kooperation mit dem St. Marienkrankenhaus Siegen neue Servicekonzepte erarbeitet. Entstanden ist unter anderem eine Info- und Hilfsbox, welche Patienten im Zuge des Aufklärungsgespräches zur Vorbereitung auf die Koloskopie erhalten. Enthalten sind alle notwendigen Unterlagen, ein Ratgeber mit allen Informationen rund um die Untersuchung, die Medikationen und als zusätzliche Beigabe verschiedene Teebeutel und Strohälme, um den Patienten zum ausreichenden Trinken zu motivieren.

 

PROJEKTBETREUUNG

Köln International School of Design
Prof. Birgit Mager

Kooperationspartner
St. Marienkrankenhaus Siegen